Während der Schwangerschaft verliert der Körper einer Frau viel Kalzium, da das gesamte für die Entwicklung des Fötus benötigte Kalzium von der Mutter stammt. Das heißt, ein erheblicher Teil des im Körper der Schwangeren vorhandenen Kalziums gelangt in den Körper des Babys. Wenn schwangere Frauen nicht genügend Kalzium aufnehmen, wirkt sich dies stärker auf den Fötus und die Schwangere selbst aus und kann beim Fötus leicht zu Rachitis führen. Bei leichtem Kalziummangel mobilisiert der Körper Kalzium aus den Knochen der Mutter, um den normalen Kalziumspiegel im Blut aufrechtzuerhalten. Bei einem schweren Kalziummangel können bei schwangeren Frauen Beinkrämpfe und sogar Osteomalazie auftreten. Ein Kalziummangel der Mutter kann sich auch negativ auf das Wachstum und die Entwicklung des Fötus auswirken und ihn nach der Geburt anfällig für Anomalien wie Schädelerweichung, breite Nähte und einen abnormalen Fontanellenschluss machen. Ein reifer Fötus enthält etwa 30 g Kalzium. Wenn man berücksichtigt, dass die durchschnittliche tägliche Ansammlung des Fötus in der frühen, mittleren und späten Schwangerschaft 7 mg, 110 mg bzw. 350 mg beträgt, und dass der Kalziumstoffwechsel der Mutter 300 mg Kalzium pro Tag erfordert, und dass die Absorptionsrate des menschlichen Körpers für Kalzium aus der Nahrung 30 % beträgt, empfiehlt die „Chinese Dietary Reference Intake of Nutrients“ aus dem Jahr 2000 1000 mg Kalzium pro Tag für Frauen in der mittleren Schwangerschaft und 1200 mg pro Tag in der späten Schwangerschaft. Umfragen zeigen jedoch, dass die tatsächliche Kalziumaufnahme schwangerer Frauen über die Nahrung in meinem Land 500–800 mg/Tag beträgt. Nach diesem Standard haben viele schwangere Frauen in meinem Land derzeit eine unzureichende Kalziumaufnahme. Da jede schwangere Frau andere Essgewohnheiten hat, ist natürlich auch ihre tatsächliche Kalziumaufnahme unterschiedlich. Daher sollte die Kalziumergänzung für schwangere Frauen von Person zu Person unterschiedlich sein. Eines davon ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Mit einer ausgewogenen Ernährung zu beginnen, ist nicht nur die sicherste und sinnvollste Art, Kalzium zuzuführen, sondern wird auch von den Menschen leichter akzeptiert. Schwangere Frauen können mehr kalziumreiche Lebensmittel essen, wie Milch und Milchprodukte, Tierleber, Eier, Bohnen, Nüsse, getrocknete Garnelen, Sesampaste, Seetang, Meeresfrüchte, Weißdorn und einige grüne Gemüsesorten (siehe Tabelle unten). Allerdings sollten Sie bei Ihrer Ernährung darauf achten, dass sich Kalzium nicht mit Phytinsäure und Oxalsäure in bestimmten Nahrungsmitteln verbindet und unlösliche Kalziumsalze bildet, die eine vollständige Aufnahme und Verwertung des Kalziums verhindern. Zu den Lebensmitteln, die reich an Phytinsäure und Oxalsäure sind, gehören Spinat und Bambussprossen. Kochen Sie diese Gemüsesorten daher nicht zusammen mit kalziumreichen Lebensmitteln. Die zweite Kategorie sind medizinische Nahrungsergänzungsmittel. Wenn der Bedarf des Körpers durch die Nahrung nicht gedeckt werden kann, können Sie unter ärztlicher Anleitung Kalziumpräparate einnehmen. Die derzeit in China am häufigsten verwendeten Kalziumpräparate und ihre Kalziumgehalte sind: Kalziumkarbonat 40 %, Kalziumchlorid 27 %, Kalziumbikarbonat 23 %, Kalziumcitrat 21 %, Kalziumlaktat 13 % und Kalziumgluconat 9 %. Generell gibt es zwei Möglichkeiten, den Calciumgehalt von Calciumpräparaten anzugeben: Zum einen die Menge der Calciumverbindungen; der andere ist die Menge an Kalziumelementen. Achten Sie beim Kauf von Calciumprodukten auf den auf der Produktverpackung angegebenen Calciumgehalt, berechnet als elementares Calcium. Es ist einseitig, den Calciumgehalt allein als Kriterium für die Auswahl von Calciumprodukten heranzuziehen. Wir müssen auch seine Löslichkeit, Absorption und Verwendung, seinen Preis, seinen Geschmack usw. berücksichtigen. Beispielsweise ist Vitamin D einer der wichtigsten Regulatoren des Kalzium- und Phosphorstoffwechsels. Daher sollte den Calciumtabletten eine entsprechende Menge Vitamin D zugesetzt werden, um die Calciumaufnahme zu erhöhen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie unmittelbar nach der Einnahme von Calciumtabletten keinen Tee trinken oder diesen mit Tee einnehmen. Darüber hinaus sollten Schwangere Kalziumpräparate nur in Maßen einnehmen. Eine übermäßige Kalziumaufnahme beeinträchtigt die Aufnahme anderer Nährstoffe wie Eisen, was bei schwangeren Frauen zu Verstopfung und Hyperkalzämie und sogar zur Bildung von Steinen führen kann. |
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